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  • 1 Post By 10gbs

Thread: openVPN auf Box und Router

Hallo zusammen, wahrscheinlich ist das eine blöde Frage, aber ich kenn mich nicht so gut aus. Macht es Sinn auf

  1. #1
    verosch's Avatar
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    Feb 2019
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    openVPN auf Box und Router


    Hallo zusammen,

    wahrscheinlich ist das eine blöde Frage, aber ich kenn mich nicht so gut aus.

    Macht es Sinn auf Box und Router openVPN zu benutzen?

    Danke im Voraus.

    VG
    Verosch

  2. #2
    nafaal's Avatar
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    Quote Originally Posted by verosch View Post
    Hallo zusammen,

    wahrscheinlich ist das eine blöde Frage, aber ich kenn mich nicht so gut aus.

    Macht es Sinn auf Box und Router openVPN zu benutzen?

    Danke im Voraus.

    VG
    Verosch
    Bitte schön: Gefahren
    Axas E4HD 4K, Formuler F4 + OpenPLI 7.0

  3. #3
    10gbs's Avatar
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    Quote Originally Posted by verosch View Post
    Hallo zusammen,

    wahrscheinlich ist das eine blöde Frage, aber ich kenn mich nicht so gut aus.

    Macht es Sinn auf Box und Router openVPN zu benutzen?

    Danke im Voraus.

    VG
    Verosch
    Bei der regelmäßigen Aufregung um dieses Thema kann man wirklich nicht oft genug DIESE nüchternen Fakten entgegenhalten, die nur zur gern ignoriert werden:

    1. Laut aktueller BGH Rechtsprechung (https://www.teltarif.de/bgh-urteil-s...ews/56490.html) ist die IP
    Speicherung für max 7 (!!!) Tage erlaubt.
    Viele, insbesondere kleinere Provider speicher diese nur für max 24 Stunden oder gar nicht, denn in Zeiten von Flatrates ist das
    komplett überflüssig und kostet einfach nur Geld.

    2. https://www.goldenfrog.com/blog/de/m...-and-anonymity

    3. Durch Canvas Finterprinting (https://de.wikipedia.org/wiki/Canvas_Fingerprinting) wirst Du schon längst viel besser de-anonymisiert.

    Ich denke, daß für die Beantwortung Deiner Frage jetzt einfach der gesunde Menschenverstand ausreicht.
    Last edited by 10gbs; 02-06-2019 at 02:12 PM.

  4. #4
    Heinrich's Avatar
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    Quote Originally Posted by verosch View Post
    Macht es Sinn auf Box und Router openVPN zu benutzen?
    Wenn man VPN nutzen will, dann nur mit Openvpn und es genügt, Openvpn auf der Box oder dem Router zu installieren. Beides ist nicht nötig.

    An VPN selbst scheiden sich die Geister.

    10gbs hat schon recht, VPN schafft keine Anonymität! Es verschleiert nur die vom ISP zugeteilte IP und verschlüsselt den Datenverkehr.

    Natürlich muss man damit rechnen, dass der VPN-Anbieter verschiedene Daten aufzeichnet. Diverse Android-VPN-Apps spionieren aktiv, deshalb auch nur Openvpn! Die Apps von Nordvpn, CyberGoast und VyprVPN enthalten diverse Tracker https://www.kuketz-blog.de /. Dem VPN-Anbieter sollte man also nicht blind vertrauen. Nochmal: VPN verschleiert nur die eigene IP, nicht mehr und nicht weniger.

    Dass die ISP die Verbindungsdaten maximal 7 Tage speichern ist leider nicht ganz richtig. ISP dürfen bis zu 7 Tage ohne Verdacht speichern, sie speichern aber tatsächlich bis zu 3 Monate. Das geht aus einer Erhebung der Bundesnetzagentur aus 2018 hervor (Tarnkappe-info 4.1.2019). Und wenn die Verbindungsdaten schon mal da sind, können die ISP im Falle einer Strafverfolgung zur Herausgabe der Daten verpflichtet werden. Da könnte es ganz nützlich sein, wenn die IP verschleiert wurde. Allerdings kann uU auch der VPN-Anbieter zur Herausgabe der Daten verpflichtet werden. Natürlich nicht, wenn er in Malaysia oder Panama sitzt.

  5. The Following User Says Thank You to Heinrich For This Useful Post:


  6. #5
    10gbs's Avatar
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    Quote Originally Posted by Heinrich View Post
    Dass die ISP die Verbindungsdaten maximal 7 Tage speichern ist leider nicht ganz richtig. ISP dürfen bis zu 7 Tage ohne Verdacht speichern, sie speichern aber tatsächlich bis zu 3 Monate. Das geht aus einer Erhebung der Bundesnetzagentur aus 2018 hervor (Tarnkappe-info 4.1.2019). Und wenn die Verbindungsdaten schon mal da sind, können die ISP im Falle einer Strafverfolgung zur Herausgabe der Daten verpflichtet werden. Da könnte es ganz nützlich sein, wenn die IP verschleiert wurde. Allerdings kann uU auch der VPN-Anbieter zur Herausgabe der Daten verpflichtet werden. Natürlich nicht, wenn er in Malaysia oder Panama sitzt.
    @Heinrich
    zu Deinem Post lässt sich folgendes sagen:
    1. "ISP dürfen 7 Tage ohne Verdacht speichern"
    Der Satz, so wie er da steht, impliziert, daß es möglich wär , bei einem Verdacht länger zu speichern.
    Nein, das ist es nicht, denn der BGH hat klipp und klar gesagt, 7 Tage maximal und zwar ausnahmslos !!!
    Wenn - wie von Dir erwähnt - ein Provider trotzdem länger speichert, dann ist das schlicht und ergreifend rechtswidrig.
    Und da wir ja immer noch in einem Rechtsstaat leben, gibt es nach wie vor den unantastbaren Rechtsgrundsatz, daß rechtswidrig erlangte Beweise in einem Strafverfahren einen Verwertungsverbot unterliegen , sodaß man dieser Tatsache gegenüber gelassen gegenübertreten kann.
    Insgesamt hab ich in meiner Argumentation also nichts zurückzunehmen.
    Last edited by 10gbs; 02-09-2019 at 10:14 AM.
    helmutkohl likes this.

  7. #6
    helmutkohl's Avatar
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    Dem ist absolut nichts hinzuzufügen. 10gbs hat die Rechtslage sehr gut erklärt.

  8. #7
    grosserbadabum22's Avatar
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    Mythos Nr. 1

    Ich kann anonym im Internet surfen

    Anonymität wird definiert als weder namentlich genannt noch identifiziert werden.Sie sind nicht anonym, wenn Sie online sind, auch wenn Sie Datenschutztools wie Tor, Bitcoin oder ein VPN nutzen.Jeder Dienst verwendet zumindest ein kleines Datenstückchen, um verschiedene Nutzer zu unterscheiden, egal, ob ein Satz IP-Adressen (VPN und Tor) oder eine Wallet (Bitcoin).Diese Information allein kann keine personenbezogenen Details zum Nutzer offenbaren, jedoch mit anderen ähnlichen Daten verknüpft werden, um eine Person schließlich zu identifizieren.

    Mehrere Artikel haben richtigerweise klargestellt, dass weder Tor noch Bitcoin Ihnen Anonymität verschaffen.
    Ein VPN macht Sie ebenso wenige anonym, verbessert aber deutlich den Schutz Ihrer Daten und Ihre Sicherheit im Netz.Ein VPN ist vergleichbar mit den Rollläden an den Fenstern Ihres Hauses.Die Rollläden bieten Privatsphäre für Aktivitäten, die in Ihrem Haus passieren – auch wenn Ihre Adresse öffentlich bekannt ist.
    Privatsphäre ist das realistischere Ziel, nicht Anonymität.Privatsphäre ist etwas inhärent Persönliches und hat für verschiedene Menschen unterschiedliche Bedeutungen, doch im Allgemeinen steht es für die Möglichkeit, Informationen über sich selbst vorzuenthalten.Privatsphäre kann auch für das Recht stehen, sich auszudrücken:
    dazu werden heute Canvas Fingerprinting benutzt
    Beim Canvas Fingerprinting wird der Effekt ausgenutzt, dass bei Canvas-Elementen die Darstellung von Text je nach Betriebssystem, Browser, Grafikkarte, Grafiktreiber und installierten Fonts variiert. Um beim Seitenbesucher einen spezifischen Fingerabdruck zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs zu erstellen, wird dem Browser ein versteckter Text zur Anzeige übergeben. Hierzu sind nur wenige Programmzeilen JavaScript notwendig.[5] Durch die einzigartige Darstellung kann ab diesem Zeitpunkt der Benutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit wiedererkannt und damit auch sein Surfverhalten beobachtet werden.[6][2] In einer Studie der Electronic Frontier Foundation konnte nachgewiesen werden, dass im Rahmen der Studie eine Eindeutigkeit von 83,6 % gegeben ist. Problematisch ist aber die Veränderung des Fingerabdruckes über einen Zeitraum hinweg, da sich der Fingerabdruck des Browsers verändert, wenn beispielsweise eine neue Schrift im Browser aktiviert wird.[7]
    Quelle
    Last edited by grosserbadabum22; 02-09-2019 at 12:29 PM.
    Ja, Auch ich mache Fehler !!! Das Leben kam leider ohne Bedienungsanleitung

  9. #8
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    Quote Originally Posted by 10gbs View Post
    der BGH hat klipp und klar gesagt, 7 Tage maximal und zwar ausnahmslos !!!.
    Hi 10gbs,

    "7Tage maximal und ausnahmslos" ist einfach falsch!

    Lies das Urteil nochmal durch, (sind nur 15 Seiten. ) https://juris.bundesgerichtshof.de/c...50&pos=0&anz=1
    Da geht es nur darum, dass die Forderung des Klägers, die Daten sofort nach Verbindungsende zu löschen, abgewiesen wurde und sie bis zu 7 Tage gespeichert werden dürfen. Eine längere Speicherdauer verbietet das Urteil nicht explizit, darum ging es da auch nicht. Dass die Daten tatsächlich länger gespeichert werden ist bestenfalls eine Ordnungswidrigkeiten und wird vom ISP mit dem unvertretbar hohen Aufwand einer täglichen Löschung begründet. Die Bundesnetzagentur wird da auch nicht aktiv.
    Und es geht in dem Urteil tatsächlich nur um Speicherung ohne Verdacht. Du hast allerdings recht, dass die so gespeicherten Verbindungsdaten nicht zum Zwecke der Strafverfolgung genutzt werden dürfen: "Die Speicherung erfolgt nicht für die Zwecke der Strafverfolgungsbehörden, sondern im Interesse des Netzbetreibers. Ein Zugriff von Polizei oder Staatsanwaltschaft auf die gespeicherten Daten ist in dieser Rechtsgrundlage nicht vorgesehen."

    Im Rahmen eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahren können ISP durch richterliche Anordnung jederzeit zur längeren Speicherung von Verbindungsdaten (z.B. IPs, die auf eine
    Kinderpornoseite zugreifen, DNS -Aufzeichnungen) verpflichtet werden.
    Ob eine solche richterliche Anordnung jemals für Zugriffe auf eine CS-Server-IP erlassen wird, möchte ich bezweifeln aber wetten möchte ich darauf auch nicht.

  10. #9
    grosserbadabum22's Avatar
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    Lesen und du wirst verstehen
    ´https://www.e-recht24.de/news/datens...p-adresse.html
    Die Frankfurter Richter entschieden, dass die „Lagerung“ dieser Daten über einen Zeitraum von sieben Tagen zulässig ist. Die hier stattgefundene Rechtsprechung beruht darauf, dass eine IP-Adresse im Sinne des Telekommunikationsgesetzes (TKG) zu den Dingen gehört, die für die Berechnung des Entgelts nötig sind. Das liegt auch daran, dass selbst bei der Nutzung einer sogenannten Flatrate zusätzliche Dienste mit gesonderten Kosten anfallen könnten.
    bei unitymedia ist das anders
    BW
    Adresszuweisung per DHCP. Im Regelfall hat der Kunde über Jahre die gleiche IP. Speicherung somit überflüssig. Nach MAC-Adressänderung 3 Tage Speicherung der vorherigen IP.
    NRW
    IP-Adressen bei Internetzugang: Bis zu 72 Stunden nach der Neuzuteilung, im Regelfall hat der Kunde über einen längeren Zeitraum die gleiche IP.
    Last edited by grosserbadabum22; 02-09-2019 at 07:10 PM.
    Ja, Auch ich mache Fehler !!! Das Leben kam leider ohne Bedienungsanleitung

  11. #10
    verosch's Avatar
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    Feb 2019
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    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

    VG
    Verosch


 

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